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Hallo eifrige schwarz-grüne
Wahlkämpfer!
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Es gibt seit 2002 im Wählerverhalten eine
deren Ursache meines Erachtens bislang nicht wirklich erkannt wurde und von den politischen Entscheidungsträgern seither auch nicht
entsprechend
berücksichtigt wird. Aber sie hält sich, wie die
NRW-Wahlen zeigen, hartnäckig und wird allmählich
gefährlich.
Nach diesem Wahlergebnis wird über alles und jedes geredet, nur
nicht über das wirkliche Votum des Souveräns
(3), nämlich allem gegenteiligen
Anschein zum Trotz:
+ X
Deshalb im Folgenden etwas mehr zu meiner
Wahl-Lupe (1)
besagter vergangener Jahre und die daraus schlussfolgernde, etwas
ungewöhnliche Deutung des Wählervotums.
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Warum sollten trotz fehlender
Sitze vorrangig diese beiden Parteien die Zügel unserer Landes- und dann
der Bundesregierung in die Hand bekommen.
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...... Ich weiß, ist
ein Sitz zu wenig und keiner redet davon....
und man hat sich vorher festgelegt..... ja man hat statt inhaltlicher
Wahlziele, kriegerisch gegen Personen und Parteien Parolen aufgelegt und
jetzt ist es schwer, von diesem Gleis wieder herunter zu kommen. Doch mal Hand auf' s
Herz: was ist denn mit dem Souverän, ist seine Stimme nicht vorher
und nachher die
einzig legitime Festlegung, weil niemand, auch er selber nicht, das Ergebnis
vorher errechnen kann? Wir können aber lernen, es immer besser zu
verstehen.
Vorab zusammengefasst:
Bei einem Wahlergebnis, das haben meine Recherchen damals gezeigt, geht es weder einfach nur um die Summe der
individuellen, freien Willensbekundung von etwa 60% der ca. 80 Millionen
Individuen eines Volkes, noch um das rein emotionale Ergebnis, das sich im
Verhältnis von Stimmenzuwachs, bzw. Verlust niederschlägt. Mit jedem
Bürger wählt vielmehr gleichzeitig das Volk als
Ganzes mit, aber auf einer tieferen selbständigen Bewusstseinsebene.
Es geht gleichsam bei jedem Bürger mit an die Urne. Man kann es so
sagen: Dieser eigenständige Volkssouverän
sorgt im Moment der Stimmabgabe dafür, dass sich im Ergebnis das
tatsächliche Stehvermögen der Gesamtheit des Volkes
im Kräfteverhältnis zwischen GUT und BÖSE wiederspiegelt. Dieses
Verhältnis kann man nicht einfach an einzelnen Parteien in
ihrem Gesamt festmachen. Alle haben beides in sich. Ausschlaggebend wäre
das je eigene, interne solche Kräfteverhältnis. Das aber steht nicht zur
Wahl, kann sich also nicht in dem Stimmenzuwachs oder Verlust der jeweiligen
Partei wiederspiegeln.
Da man dieses wahre Votum des Souveräns bislang nicht berücksichtigt,
schleppen sich seither die Wahlergebnisse bis heute -
nicht zum Leben und nicht zum Sterben - zwischen Patt oder
hauchdünner Mehrheit so dahin. Eine zu emotionale Festlegung der Parteien vor der Wahl blockiert
zusätzlich einen solchen ganzheitlicheren Blick, um
wenigstens nach der Wahl tun zu
können, was diesem wahren Wählervotum entspricht.
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WAS DAMALS WAR?
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1)
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Einem Ergebnis meiner Beobachtungen in 2002 zufolge,
haben nur CDU und GRÜNE
damals
in Sachen Menschenwürde und
freiheitlicher Demokratie ein ausreichend starkes Stehvermögen bewiesen und
stellen somit in Aussicht, dieses wichtigste der Fundamente
guter Politik auch in Zukunft zu bewahren.

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2)
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Zwar kann sich in acht Jahren viel verändern und wäre es von daher
eine Frage, ob das Verhältnis auch heute noch so zutrifft, doch das
Verblüffende ist, dass meine Deutung des wahren Wählervotums
von 2002 sich seither letztlich in allen Wahlen
bestätigt hat. Besonders diese NRW-Wahlen
haben mir mit ihrer erneuten Bestätigung endgültig einen deutlichen
Rippenstoß gegeben und veranlasst, jetzt doch und mit etwas mehr Nachdruck
auf diesen Zusammenhang aufmerksam zu machen.

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3)
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Zunehmend wird die ganze Wahlkampfkultur
von einem Irrtum, einer Überbewertung oder auch falschen Interpretation der
emotionalen Ebene der Wahlkämpfe bestimmt, weshalb diese immer mehr,
fern jeder ernsthaften inhaltlichen Auseinandersetzung in
personengerichtete, kriegerische Wahlkämpfe abdriften. Mit dem Ergebnis,
dass es auch mit einer tragfähigen Regierungsmehrheit bei aller Anstrengung
der einzelnen Gruppierungen im Wechsel mit Patt-Situationen seit 2002 stetig
bergab geht.

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4)
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Dass dieses Wählervotum seither
leider immer noch nicht erkannt und berücksichtigt wird, hat meinen
Beobachtungen zufolge mit einem weit verbreiteten Irrtum zu tun, der den
wahren Souverän betrifft. Fernab
vorheriger Prognosen wählt der Volkssouverän bei jedem Bürger an der
Wahlurne mit und prägt souverän das tatsächliche Gesamtergebnis - nicht
den Stimmenzuwachs oder -verlust der einzelnen Parteien und gefühlter
Sieger oder Verlierer - sondern das Ganze entscheidend mit.

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5)
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Der Konsens in so
grundlegenden Fragen wie der Menschenwürde,
ist das einzig tragfähige Fundament für eine gute Regierungsarbeit in einer
Demokratie. Nur auf solchem gesunden geistigen und seelischen Fundament
können den Regierungen auch für alle weiteren, zumal globalen Probleme
gute Lösungen in den Sinn kommen und werden sie die Menge der einfachen, im
Guten standfesten Menschen auf ihrer Seite haben, weil diese Gott in ihrer
Mitte haben.

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Mein Vorschlag:
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CDU und Grüne sollten in NRW und dem Bund die Chance nutzen und einen
viel grundlegenderen POLITIKWECHSEL auf
den Weg bringen. Die ursprünglich grünen, ökologischen Ziele finden ja
inzwischen erfolgreich weltweit Geltung. Natürlich müssen sie
weitergeführt werden, aber jeder sollte heute begreifen: ohne eine
Ökologie, die sich ebenso konsequent der demokratieschädlichen, geistigen
Umweltverschmutzung annimmt, werden auch die gesunden grünen Ziele nicht
wirklich zum Zuge kommen. Die Grundlagen unserer Demokratie brauchen eine neue starke Vision und Verfechter
derselben.
Machen Sie einen solchen wahren Politikwechsel. Und mal im ernst:
Haben die Grünen nicht mit dem nun größeren Einstieg in die Regierung alles in
der Hand die bisherige schwarz-gelbe Politik in eine gelungene
Ablösung durch Schwarz-Grün-Gelb zu
überführen?
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(Elisabeth)

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